Vor 6 Monaten war es schon sichtbar: die Welt wird sich ändern müssen, eine Pandemie regiert die Menschheit! Anfang März hatte ich noch Präsenzseminare. Da ich den Verlauf der Pandemie in China sehr ernst genommen habe, habe ich bereits in den März-Seminaren auf Distanz und Hygiene geachtet. Coachings führte ich online durch – was sich im Nachhinein als richtig erwies, da einer meiner Coachees kurz darauf positiv auf Corona getestet wurde.

Täglich kamen Absagen von Kunden. Auf einmal kehrte Ruhe ein. Ruhe und Besinnung. Wochenlang zuhause. Wochenlang ohne Reisen. Ohne Koffer packen. Und die Augenringe verschwanden. Ich sah, wie sich die Natur erholte. Wie die Vögel freudig sangen…. Und wie ich wieder zu Kräften kam!

Mehr Zeit für mich. Für die Familie. Und mehr Zeit für Gedanken.

Gedanken, die mich mir wieder näher brachten.

Unser WTM Team begleiteten wir mit zweimal wöchentlich „Kaffeekränzchen online“…. Als ich beim ersten Kaffeekränzchen erwähnte, mir fehlt Hefe, dann schickte mir unsere Partnerin Bettina Hailer direkt ein paar Päckchen per Post. Meine Freude darüber war sehr groß!

Die Handdesinfektionsfläschchen mit WTM Aufdruck kamen gerade rechtzeitig. Mit großer Freude und guten Gedanken packte ich für Partner und Kunden „Corona-Care-Pakete“. Ja, es tut gut, zu geben! Auch eine Erfahrung in Corona-Zeiten. Geben ist seliger als nehmen.

Alte Spiele wurden ausgepackt. Zeitvertrieb wie in alten Zeiten. Sehr empfehlenswert!

Mehr Raum für Gespräche. Mehr Raum für Begegnung im engsten Familienkreis. Auf einmal entdecke ich Seiten an meinen Liebsten, die ich längst nicht mehr gesehen habe.

Meine digitale Kompetenz wächst täglich. Online-Seminare sind auf einmal möglich, und erfolgreich!

Was für ein Luxus, morgens um acht mit der Familie beim Frühstück zu sitzen und um neun Uhr im Büro das Online-Seminar zu starten. Ich bekomme beides mit: Familie und Beruf. Wie erfüllend!

Ich tanke aktuell nur noch einmal im Monat mein Auto voll. Es fühlt sich gut an. Verschwendung Fehlanzeige!

Der Garten bekommt mehr Beachtung, mehr Pflege. Und erfreut sich neuer Schönheit!

Neue Gerichte werden gezaubert… Gemüse eingekocht… Briefe geschrieben…. Bücher gelesen. Und ich spüre Wachstum – obwohl ich insgesamt weniger arbeite. Es erfüllt mich.

„Weniger ist mehr“… das habe ich immer wieder gehört. Jetzt versteh` ich es!

Mit dieser neuen Reduktion und mit der neuen Bewusstheit für soziale Verantwortung bin ich dankbar für das, was in den letzten Monaten war. Wir sind noch lange nicht durch. Und: wir brauchen auch noch Zeit, um zu verstehen, welchen Teil wir zum Erhalt dieser wunderbaren Erde beitragen müssen. Das Tragen von Masken ist dazu die kleinste Übung! Packen wir`s an! Ihre Ulrike Mas

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