Modul 2: Psychologische Schulen im Überblick

Keine Dogmen, vermehre die Möglichkeiten

Trainer sollten in der Lage sein, das Verhalten ihrer Teilnehmer persönlich, aber auch auf die Dynamik der Gruppe bezogen einzuordnen, um entsprechend auf sie eingehen zu können. Dazu sind Erklärungsmodelle sinnvoll, wie sie die psychologischen Schulen bieten. Hier machen wir also den Methodenkoffer auf und ermöglichen Ihnen einen Überblick über die wichtigsten psychologischen Ansätze, ihre Sicht- und Arbeitsweisen, ihre wichtigsten Techniken: Was heißt eigentlich systemisch? Welche Methoden der Kommunikationspsychologie lassen sich anwenden? Wie funktioniert NLP? Wie unterscheiden sich Psychodrama und Organisationsaufstellung? Welche Konzepte stellt die Transaktionsanalyse bereit? Was ist Gruppendynamik? Was verbirgt sich hinter TZI und welche Möglichkeiten bietet die Gestaltarbeit? Wir stellen das Gemeinsame, aber auch die Unterschiede heraus und entwickeln Ideen, wie sich die vorgestellten Ansätze in Ihren persönlichen Beratungsansatz integrieren lassen. Zusätzlich erleben Sie vertiefend, auf welche Schulen wir in der Trainerausbildung zurückgreifen.

Inhalte:

  • Überblick über gängige Modelle und Schulen: Psychodrama, Gestalt, NLP, TA, Organisationsaufstellung…
  • Lösungs- oder Problemorientierung – was ist wann hilfreicher?
  • Kann man Menschen erkennen und einordnen?
  • Ist das Verhalten von Menschen vorhersagbar?
  • Die Verbindung von Prozesskompetenz und Methodenkompetenz.
  • Die Kunst, mit den Reaktionen auf das eigene Handeln umzugehen.
  • Feedback geben und annehmen.
  • Umgang mit Beziehungsstörungen.
  • Welche Chancen bieten die Modelle, mich als Trainerpersönlichkeit selbst zu erkennen und weiter zu entwickeln?
  • Beratungsaspekte im Training

Ziele:

Sie:

  • lernen wesentliche Ansätze und Schulen kennen.
  • Kennen Nutzen, Grenzen und Akzeptanz der Methoden
  • können die Modelle in der Fallarbeit in der Gruppe und in der Einzelberatung konkret anwenden.
  • wissen um die Möglichkeiten, aber auch um die Grenzen der Anwendung.
  • sind in der Lage, mehr über die Persönlichkeitsstrukturen Ihrer Klienten zu erfahren.
  • erfahren etwas über Ihre eigene Persönlichkeit und können darüber Ihre professionelle Trainerrolle weiter auszubauen.
  • können sich entscheiden, wo sie einen vertieften Fortbildungsbedarf sehen.

Praxisphase 2

Die Teilnehmer

  • entwerfen in Peergroups ein Seminar/design
  • entwickeln eine Übung, passend zu einer bestimmten Methode

Modul 1:

Biographie & Identität

Modul 2:

Psychologische Schulen im Überblick

Modul 3:

Didaktik und Agogik

Modul 4:

Rhetorik und Präsentation

Modul 5:

Moderation schwieriger Situationen

Modul 6:

Akquise und Vertragsgestaltung

Modul 7:

Zertifizierung und Abschluss