Das Verständnis von Gesundheit hat in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel erfahren. Hintergrund sind die Anforderungen in der beruflichen und privaten Lebenspraxis, die immer häufiger zu Grenzerfahrungen und vitaler Erschöpfung führen. Galt Gesundheit lange als ein Zustand, der selbstverständlich ist, bis er verloren ist, tritt zunehmend die Eigenverantwortung für den Erhalt von Gesundheit – verstanden als ein lebenslanger Prozess – in den Vordergrund.

Damit verändern sich die Fragestellungen, die Menschen bewegen, um gangbare Wege für ein nachhaltig gesundes Leben zu entwickeln. Das Heilsein umfasst den ganzen Menschen. Die Heilkraft liegt in jedem selbst, als eine „Blaupause“ für seine  Gesundheit.

Viele der Fragen verweisen auf tiefere Dimensionen von Gesundheit, die Bewegung, Ernährung, Entspannung, Schlaf und Stressbewältigung umfassen, aber deutlich darüber hinausgehen. Dabei geht es um heil sein, vollständig sein (heal, whole, holy; heil, heilig), um Stimmigkeit und Sinnhaftigkeit, um eine ganzheitliche Lebensbalance, um die Einheit von Körper, Geist, Seele, um spirituelle Dimensionen. Krankheitssymptome, Probleme, Erschöpfung, Energieverlust, Krisen haben etwas zu sagen.

Es gilt diese Sprache zu entschlüsseln und durch das Verstehen zu den eigenen Quellen von Kraft, Lebendigkeit, Sinn und damit letztlich von Gesundheit zu kommen. Achtsamkeit als Gewahrsein und Gegenwärtigkeit ist dabei zu einer Schlüsselkompetenz geworden. Diese Grundannahmen sind die Basis eines ganzheitlichen Ansatzes von Gesundheitscoaching. Die Aufgabe von Coaches und von Menschen in heilenden Berufen ist es, vor diesem Hintergrund den persönlichen Zugang des einzelnen Klienten zu seinen eigenen Quellen zu fördern (nach Dr. M. Lauterbach, systemisches Gesundheitscoaching).

Das 4-KK-Modell

Coaching

Teamentwicklung

Großgruppenveranstaltungen

Mentoring

Supervision

Organisationsaufstellungen

Mediation